Die Sandspieltherapie ist eine psychodynamische Methode, die von vielen PsychotherapeutInnen bei Kindern und Erwachsenen angewendet wird.
Sie ermöglicht auch ohne viele Worte in einem freien und geschützten Raum Zugang zu seelischem Erleben.
Zusätzlich zu Sand in zwei Sandkästen mit blauem Boden stehen viele kleine Gegenstände und Figuren bereit, die zum Spiel, zum schöpferischen Handeln und symbolischen Ausdruck einladen.
Durch das Bewegen der Hände im Sand, das Spüren und Empfinden wird das innerliche Berührtwerden und der Zugang zum präverbalen Körpergedächtnis erleichtert.
So können auch unbewusste und weit zurückliegende Erfahrungen erreicht werden.
Dadurch können Selbstheilungsprozesse in Gang gesetzt, neue Perspektiven ermöglicht und eigene Spielräume entdeckt und erweitert werden.
Die Sandspieltherapie wurde von der Schweizerin Dora Kalff geprägt.
Sie beruht auf der «World Technique» von Margret Lowenfeld, der Analytischen Psychologie nach C.G. Jung und Elementen östlicher Philosophien.